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18. Juli 2008
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Aufrufe: 4296
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Photovoltaik: Österreicher stürmen Förderaktion
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2.400 Anträge am ersten Tag - \\r\\nFördermittel um das Dreifache überschritten \\r\\n \\r\\n Wien - Seit heute, Freitag, Mittag sind bereits mehr als \\r\\n2.400 Förderanträge im Rahmen der Förderaktion Photovoltaik des Klima- und \\r\\nEnergiefonds \\r\\n\\r\\nhttp://www.klimafonds.gv.at der Bundesregierung eingereicht worden. "Damit \\r\\nwurde die Gesamtsumme der zur Verfügung stehenden Fördermittel - insgesamt acht \\r\\nMio. Euro - bereits um 300 Prozent überschritten", so Eveline Steinberger, \\r\\nGeschäftsführerin vom Klima- und Energiefonds.\\r\\n \\r\\n \\r\\n"Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens bearbeitet", so \\r\\nSteinberger, die betont, dass es auch in den kommenden zwei Jahren eine solche \\r\\nFörderaktion geben werde. Über den regen Zulauf zeigt sich die Geschäftsführerin \\r\\nselbst überrascht und verweist auf das große Potenzial der Photovoltaik. "Eine \\r\\nsolche Förderung wie auch die Tätigkeit des Klimafonds muss als Anschubfunktion \\r\\nverstanden werden, der in Zukunft zu einer deutlichen Preisreduktion solcher \\r\\nAnlagen führen soll." Steinberger geht davon aus, dass Photovoltaik bald eine \\r\\nsolche Marktfähigkeit besitzen werde, dass sie auch ohne Förderung auskommen \\r\\nwerde. Große Hoffnungen setze man auf neue Technologien wie etwa die \\r\\nDünnschichttechnik sowie einer besseren Licht-Fokussierung. \\r\\n \\r\\nIn der Föderaktion werden Photovoltaik-Anlagen bis maximal fünf Kilowatt pro \\r\\nAnlage im Netzparallelbetrieb für die Versorgung von privaten Wohnflächen \\r\\ngefördert. Erzielte Überschüsse müssen ins Versorgungsnetz eingespeist werden. \\r\\nFür den eingespeisten Solarstrom darf keine Ökostrom-Tarifförderung in Anspruch \\r\\ngenommen werden. "Der Zuschuss beträgt 2.800 Euro pro installiertem Kilowatt \\r\\nSpitzenleistung bzw. 3.500 Euro pro installiertem Kilowatt Spitzenleistung für \\r\\ngebäudeintegrierte Module", erklärt die Geschäftsführerin. Der maximale Zuschuss \\r\\nbetrage für Dachsysteme maximal 14.000 Euro, für gebäudeintegrierte Module \\r\\nmaximal 17.500 Euro. Die Kosten für eine Photovoltaikanlage beziffert die \\r\\nExpertin pro Kilowatt Peak zwischen 6.000 und 6.500 Euro. "Das Fördervolumen \\r\\nbeträgt damit zwischen 45 und 55 Prozent der Anschaffungskosten. Damit wurde das \\r\\nZuschussvolumen in guter Relation zum derzeitigen Marktsystem gestellt", so \\r\\nSteinberger. "Unser Vorhaben ist es den Anteil Erneuerbarer Energien im gesamten \\r\\nStromnetz deutlich zu erhöhen und die Technologien zur Herstellung von \\r\\nnachhaltig produziertem Strom leistbarer zu machen", erklärt die Expertin \\r\\nabschließend. \\r\\n \\r\\nErfreut über den enormen Ansturm ist auch der Präsident des Verbands \\r\\nPhotovoltaic Austria \\r\\n\\r\\nhttp://www.pvaustria.at, Hans Kronberger. "Die niedrige Dotierung ist eine \\r\\nunglückliche Fehlentscheidung", so der Experte. "Immer, \\r\\nwenn Menschen erkennen, dass wesentliche Punkte der Energiegewinnung auch in \\r\\nihrer eigenen Hand liegen, ist das Interesse daran immens", stellt Kronberger \\r\\nfest. "Es geht jetzt darum, sich gemeinsam mit den Verantwortlichen des \\r\\nKlimafonds an einen Tisch zu setzen und das weitere Vorgehen zu beratschlagen." \\r\\nSeitens des Verbands Photovoltaic Austria sei man bereits im Vorfeld mit \\r\\nInteressentenanfragen überrollt worden. (pressetext.austria)
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