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21. Februar 2012
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Aufrufe: 4079
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Schwimmende Solaranlagen: Effizient und günstig
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System von Scienza Industria Tecnologica schafft bis zu 200 Kilowattpeak
Pisa
- Der italienische Wissenschaftler Marco Rosa-Clot von der Universität Florenz
http://unifi.it hat eine schwimmende Solaranlage entwickelt. Der Inhaber der
Firma Scienza Industria Tecnologica http://scintec.it kann mithilfe des
sogenannten "Floating Tracking Cooling Concentrator" die Nachteile von
herkömmlichen Solarparks vermeiden. Die Photovoltaikpanele sind auf runden oder
auch rechteckigen, aus Plastikrohren gefertigten Schwimmkörpern untergebracht.
Innovative Kühlung
Wegen der modularen Bauweise sind Nennleistungen von 20 bis 200 Kilowattpeak
möglich. Platz finden können die nur ein Meter hohen und deshalb kaum sichtbaren
Anlagen auch auf kleineren, natürlichen oder künstlichen Seen. "Mithilfe eines
kleinen Elektromotors wird die Nachführbarkeit und damit die optimale
Ausrichtung der Anlage gewährleistet", erklärt Marco Rosa-Clot.
"Ein weiterer Vorteil ist die über Wasserdüsen erfolgende Dauerkühlung, die eine
Überhitzung der Analge verhindert und eine zusätzliche Energieausbeute von mehr
als zehn Prozent erlaubt. "Experimentiert wird derzeit mit zwei Bautypen: Einer
mit Panelen und Reflektoren im Neigungswinkel von jeweils 40 Grad und der andere
mit flach liegenden Panelen und seitlich im 60-Grad-Winkel angebrachten
Reflektoren."
Bei der letzteren Lösung erhöht sich die Energieausbeute je nach Breitengrad um
60 bis 70 Prozent. Außerdem werden bestimmte Windbelastungen simuliert. Mit rund
800 Euro je Kilowatt Spitzenleistung einschließlich der Aufwendungen für
Tracking und Kühlung lässt die Anlage auch vergleichsweise günstige
Erzeugerkosten zu.
1.200 Kilowattstunden im Jahr
"Während herkömmliche Anlagen auf eine Jahresleistung von 1.200 Kilowattstunden
kommen, werden beim FTCC bis zu 2.000 Kilowattstunden erzielt", so der
italienische Wissenschaftler. Die von Marco Rosa-Clot gegründete Scintec mit
Sitz im Technologiepark von Navacchio bei Pisa ist auf die Herstellung von
Laser-, Umwelt- und Sanitärtechnik spezialisiert. Wissenschaftliche
Kooperationen bestehen mit den italienischen Forschungsinstituten Infn, Enea und
Cnr sowie mit dem Genfer CERN und dem deutschen Fraunhofer-Institut. (pressetext.redaktion)
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