|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
6. Mai 2009
|
Aufrufe: 4063
|
|
|
|
Neuer Wellenkraftgenerator sorgt für Aufsehen
|
|
|
[Home]
--> [News-Archiv]
|
|
|
Hersteller rechnet bis 2014
mit Marktreife
Bowerhill
- Anaconda, eine neuartige Konstruktion des
britischen Unternehmens Checkmate Sea Energy
http://www.checkmateuk.com,
eröffnet neue Chancen für eine effiziente und kostengünstige Nutzung von
Wellenkraft. Vielversprechende Machbarkeitsstudien mit einem neun Meter langen
Prototyp stehen kurz vor dem Abschluss. Eine aus synthetischem Gummi gefertigte,
schlangenförmige Konstruktion kann Wellenbewegungen dynamisch aufnehmen. Die so
kanalisierten Wasserbewegungen sollen Turbinen am Ende des schwebenden
Gummigefüges antreiben. Materialverschleiß bzw. hohe Instandhaltungskosten
mechanischer Konstruktionen könnten damit vermieden werden.
"Wie bieten eine Technologie, die zur Gänze unter Wasser installiert werden
kann. Die enormen Energiepotenziale vor unseren Küsten werden auf
unaufdringliche Weise nutzbar", sagt Paul Auston, Vorstandsvorsitzender von
Checkmate Sea Energy. Bei Marktreife würde diese Konstruktion eine Länge von bis
zu 200 Meter sowie eine Leistungskapazität von rund einem Megawatt erreichen.
Wellenkraftanlagen könnten bis zu 50 Anacondas umfassen. "Die Robustheit der
Konstruktion sowie die vergleichsweise einfache und billige Herstellung
überzeugt. In Anbetracht der äußerst hohen Materialbeanspruchung im offenen Meer
könnte dies ein wichtiger Schritt hin zur Marktreife sein", meint Stephen Watt
von Carbon Trust
http://www.carbontrust.co.uk. Zudem würden die Kosten für aus dem Meer
gewonnenen Strom durch effiziente Wellenkraftgeneratoren beinahe auf das
Preisniveau von herkömmlich erzeugter Elektrizität gesenkt werden.
Auch die Weiterentwicklung mechanischer Konstruktionen nährt die Hoffnung, dass
Wellenkraftunternehmen bald einen ähnlichen Aufschwung erleben wie ihre Pendants
im Marktsegment Windenergie. "Wir werden bis 2014 eine marktfähige Technologie
mit Leistungskapazitäten zwischen zehn und 100 Megawatt entwickelt haben", gibt
sich CEO Martin McAdam von Aquamarine Power Ltd.
http://www.aquamarinepower.com optimistisch. Aquamarines Prototyp zeichne
sich dadurch aus, dass unter Wasser kaum bewegliche Teile montiert sind. Von
Wellen angetriebene Zylinder sollen Wasser unter hohem Druck zu
hydroelektrischen Generatoren am Festland pumpen. Mechanische Konstruktionen von
Unternehmen wie Pelamis oder SeaGen scheiterten bislang jedoch am zentralen
Problem des Materialverschleißes.
Laut Untersuchungen von Carbon Trust könnte durch die Nutzung von Meeresenergie
bis zu 20 Prozent von Großbritanniens Energiebedarf abgedeckt werden, berichtet
Reuters. Weltweit sei sogar ein Leistungspotenzial von einem Terawatt gegeben.
Dies entspricht in etwa der Leistung von rund 1.000 Atomkraftwerken und würde 50
Prozent des globalen Energiebedarfs decken, sagt Eco-Investmentspezialistin Jean
Ryan in einem Fachbeitrag auf dem Portal efundresearch
http://efundresearch.com.
"Deutschland weist im Segment Meeresenergie jedoch nur geringe
Nutzungspotentiale auf. Gezeiten-, Wellen- oder Strömungskraftwerke können
aufgrund eines geringen Tidenhubs, dem Fehlen geeigneter Buchten und relativ
schwachen Meeresströmungen vor den norddeutschen Küsten nicht effizient
betrieben werden", sagt Jörg Mühlenhoff, Referent für Energiewirtschaft von der
Agentur für erneuerbare Energien
http://www.unendlich-viel-energie.de . Deutsches
Know-how stecke jedoch in zahlreichen Meeresenergieanlagen weltweit. (pressetext.austria)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|