|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
Neue Technologie:
Nachwachsender Rohstoff als Kunststoffersatz
Waco - Auf der Suche nach billigen Bestandteilen für
Autos sind Wissenschaftler der texanischen Baylor University
http://www.baylor.edu auf
Produkte aus Kokosnüssen gestoßen. Damit könnten in Zukunft Bewohner ärmerer
Regionen einen wesentlichen Anteil an der Autoherstellung leisten und bisher
synthetische Polyesterteile durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Den
Forschern der Universität ist es gelungen, eine kostengünstige Technologie zur
Weiterverarbeitung von Kokosnüssen zu entwickeln.
Auf den Inseln im Pazifik dient die Kokospalme als hervorragende Nahrungs-
und Rohstoffquelle, bei der sich fast alles nutzen lässt: Die Früchte liefern
eine gehaltvolle Nahrung und werden als Getränk - sowohl roh als auch vergoren -
genutzt. Das Holz dient als Baumaterial für Hütten, die Blätter als
Dachbedeckung, die Fasern zum Flechten von Hauswänden, Körben, Matten sowie zur
Herstellung von Seilen und die trockenen Kokosnussschalen als Brennstoffe. Auf
den Philippinen wird Biodiesel aus Kokosöl in Form von Kokosnuss-Methylester
bereits in großem Maße produziert. Die texanischen Forscher haben nun allerdings
eine weitere Nutzungsmöglichkeit entdeckt. Die Fasern können zu Verkleidungen in
Autotüren oder als Kofferraumwannen sowie Bodenabdeckungen verarbeitet werden.
"Da Kokospalmen, die ursprünglich von den Inseln im Pazifik kommen, in vielen
tropischen Regionen in großer Zahl wachsen, wäre ein solcher Einsatz sinnvoll.
Zudem ist der Rohstoff sehr billig", meint Studienleiter Walter Bradley.
Insgesamt gibt es nach Schätzungen von Experten etwa elf Mio. Kokosnuss-Bauern.
Sie erwirtschaften jährlich pro Kopf etwa 500 Dollar. Würde diese Technologie
Fuß fassen, könnte der Verkaufspreis pro Nuss auf 0,3 Dollar steigen, was
wiederum einen substanziellen Effekt auf die Lebensqualität der Bauern haben
würde. "Ein Hauptinteresse wäre es, einen existenzfähigen Markt für die armen
Kokos-Bauern zu schaffen", meint der Wissenschaftler. Ein Ziel sei es daher, die
Nachfrage nach den Nüssen zu steigern und dadurch den Marktwert zu heben."
Geht es lediglich um die Materialeigenschaften, schneidet das Naturprodukt
mindestens gleich gut, wenn nicht sogar besser ab, kommen die Forscher zum
Schluss. "Die Kokosfasern sind um einiges günstiger als andere vergleichbare
Fasern. Außerdem ist die Verwendung umweltfreundlich, da die Schalen sonst
vielfach als Abfall weggeworfen werden." Als weiterer Vorteil zeigte sich der
Umstand, dass Kokosfasern nicht gut brennen und zudem keine giftigen Dämpfe an
die Umwelt abgeben. "Auch das ist für die Anwendung in Fahrzeugen besonders
wichtig", so der Forscher abschließend. (pressetext.austria)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|